Ach ist das JÄTTEFINT!

Seit zwei Jahren arbeite ich nun schon bei Jättefint. Es kommt mir so vor als ob ich nichts anderes gemacht hätte, es ist echt eine so tolle Arbeit. Einen kleinen Einblick in meine Arbeit hast du schon hier bekommen. Jetzt hat mich meine Chefin für den Jättefint-Newsletter im Juni interviewt. Ich muss sagen, darauf bin ich schon ein wenig stolz. Was ich so auf Johannas Fragen geantwortet habe, sollst du natürlich auch wissen (ab zum Interview).

Das tolle ist, das dabei ein Gewinnspiel für meine Leser rausspringt. Ich habe meine aktuellen Lieblingsoutfits der Saison für Mädels und Jungs im Laden zusammengestellt. Eins der Outfits kannst du gewinnen!

outfitjungs-neudas Jungs-Outfit wird in Größe 86/92 verlost

outfitmädchen-neudas Mädchen-Outfit wird in der Größe 110/116 verlost

 

So geht’s:

  1. gehe auf lillafamiljens Facebook-Seite
  2. poste unter dem Mädchen-Bild ODER dem Jungen-Bild, für wen das Outfit sein soll
  3. wer den Give-away-Beitrag zusätzlich teilt, zählt bei der Verlosung doppelt
  4. am Sonntag, den 7. Juni 2015 um 16.00 endet das Gewinnspiel und pro Outfit wird ein Gewinner ausgelost
  5. lycka till! Viel Glück!

//Alison ❤

#aufwerten

Die vierte Woche hat begonnen; seit drei Wochen wird Lottas Kindergarten bestreikt. Zu recht, wie ich finde!
Kurz nachdem der unbefristete Streik in den städtischen KiTas angekündigt wurde, habe ich auf Facebook eine Seite erstellt ,KiTa-Streik 2015- Kölner Eltern machen mit‘, um Infos auszutauschen, Aktionen zu planen, um sich als Eltern zu organisieren. Das Feedback war positiv, ich hab mich gefreut, dass die Bereitschaft da war, unsere ErzieherInnen in ihren Forderungen zu unterstützen.
Doch mit der Ankündigung, dass auch die dritte Woche die KiTas zu bleiben werden, platzte offensichtlich vielen der Kragen. Doch leider traf dieser Shitstorm nicht die kommunalen Arbeitgeber, die verantwortlich für diesen Streik sind, sondern die ErzieherInnen. Wie weggeblasen war die Solidarität. Plötzlich waren die ErzieherInnen die Bösen. Die, die Familien aus den Alltag reißen, Kindern ihren halt nehmen, Eltern ins rotieren bringen. Mich haben diese Kommentare und haltlosen Anschuldigen ziemlich getroffen und sehr beschäftigt.
Ich war auch erstaunt, wie wenig den meisten die frühkindliche Bildung Wert ist, beziehungsweise vielen einfach auch kein Begriff ist.
Die Kommentare prasselten nur so herein und ich hatte keine Zeit und Energie auf jeden Kommentare zu reagieren. Schnell merkte ich auch, dass es sinnlos ist. Um trotzdem allen meine Meinung zu sagen, hab ich diesen Text verfasst, den ich nun auch hier mit euch teilen möchte.

Ich bin in keiner Gewerkschaft, nicht im JAEB, ich bin keine Erzieherin.
Ich bin Studentin, Angestellte und Mutter von zwei Kindern. Von Kindern, die ein Recht auf gute Bildung haben, von Anfang an.
Zu Beginn gab es hier auf dieser Seite viel positives Feedback, viele die bereit waren die ErzieherInnen bei ihren Forderungen tatkräftig zu unterstützen.
Doch seitdem klar ist, dass auch die nächste Woche definitiv gestreikt wird, herrscht hier viel Unmut, negative Kommentare, leider auch ausfallende, die die ErzieherInnen in Bedrängnis bringen.
Ich verstehe euren Ärger, eure Wut. Dieser Streik ist hart. Auch für mich. Meine Tochter vermisst ihre Freunde, ihre Erzieherinnen, den Waldtag, turnen in der Turnhalle. Ihr fehlt der Alltag, denn Ferien sind es auch nicht.
Auch ich bin verärgert, wütend, stellenweise fassungslos.
Aber nicht auf unsere ErzieherInnen. Ich bin enttäuscht von denen, die sich nun gegen die Streikenden stellen, ihnen in den Rücken fallen. Ich bin wütend auf den Kölner OB, dass er keinen Finger krümmt, nichts tut, nichts sagt. Dass er uns Eltern und die ErzieherInnen im Regen stehen lässt. Ich bin sauer auf all diejenigen, die nicht den Wert von Bildung sehen, oder sehen wollen.
In diesem Streik wird nicht einfach nur mehr Geld verlangt. Hier geht es um Anerkennung und Aufwertung, um einen Wertewandel! Bildung geht uns alle etwas an- besonders die frühkindliche. Die KiTa ist kein Babysittertreff! Sie ist eine Bildungsstätte, mit qualifizierten MitarbeiterInnen.
Leider haben es soziale Berufe in einem Streik sehr schwer, ihnen fehlt die Lobby.
Die Lobby unserer ErzieherInnen sind unsere Kinder, sie sind schwach, aber sie SIND UNSERE ZUKUNFT! Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Unterstützt unsere ErzieherInnen, seht den Wert ihrer Arbeit.
Seid wütend und sauer – aber auf die Arbeitgeber und Politiker!

Foto Kopie

Auch in der vierten Streik Woche bleibe ich bei dieser Meinung und hoffe auf ein baldiges und gerechtes Ende.

//Alison ❤

Oh-, Oh-, Ostern!

Ohje, mal wieder geht die Zeit schneller als ich lebe und deswegen sind es auch nur noch zu wenige Tage bis Ostern.
Wie an jedem Feiertag, stelle ich die Deko erst wenige Stunden bevor der Besuch kommt auf, und nicht wie es so üblich ist 1-2 Wochen vorher. Im Hause Kleine wird sich nicht lange drauf vorbereitet (das war leider schon in der Schule so), der Hase kommt erst an Ostersonntag an die Wand, keine Zeit für Klimmbimm.
Etwas Schade ist das schon, aber dafür darf die Osterdeko dann länger als bei den anderen rumstehen. Bei uns ist das dann Nachfreude, statt Vorfreude.
Da die Zeit nicht reicht um hier schöne DIY‘s für Ostern hochzuladen (bei dir sicher auch schon alles fertig ist), mit schönen Fotos und Anleitungen, gibt‘s diesmal nur einen straffen Oster-Vorbereitungs-Plan der Familie Kleine und hübsche links und Bilder von anderen, die schon fleißig waren. In der Hoffnung ich bekomme das genauso gut hin.

Also,
für Donnerstag habe ich den ganzen Ostereinkauf geplant. Eier, Hasen, Geschenke, Blümchen und so etwas.

 

Am Freitag wollen wir Eier färben. Gott sei Dank gab‘s ne schöne Anleitung für natürliches Eierfärben im Dawanda-Newsletter. (Die Zwiebelschalen sammeln wir schon fleißig, ich bin mal gespannt!)

 

 

 

Vielleicht schaffe ich es auch noch  diesen tollen DIY-Tipp umzusetzten. Sieht doch toll aus oder? Ich wollte dann FROHE OSTERN schreiben, um‘s dann an die Wand zu pinnen.

 

Samstag halte ich mir frei für Notfall-Shopping, falls am Donnerstag nichts bei rum gekommen ist. Und natürlich wird der örtliche Supermarkt überfallen für leckeres Osteressen. Wenn dann noch Zeit bleibt (bestimmt nicht, aber ich bin mal optimistisch) hab ich schöne Inspirationen auf Frollein Pfau gesehen.

 

Am Sonntag gibt‘s dann zum Osterkaffe mit der Familie diesen leckeren Kuchen. Ist simpel, wird aber sicher bombe!

 

 

 

 

Das sollte doch zu schaffen sein, oder? Noch ein bisschen Blümchen hier und da, Hasen auf den Tisch und los kann es gehen mit der Osterlaune!
Ich werde berichten wie es gelaufen ist. Was ich geschafft habe und was nicht.
Fotos von unseren Ostertagen kommen dann natürlich auf Instagram.

Bis dahin, FROHE OSTERN! //Alison ❤

Unser Zauberliebling

Bibi Blocksberg, Lillifee, Hexe Lilli und wen es da nicht alles gibt in der Kinderzauberwelt.
Doch am besten schwingt Zilly, die Zauberin ihren Zauberstab (so sehen jedenfalls Lotta und ich das).
Zilly und ihr schwarzer Kater Zingaro erleben immer wieder aufregende Abenteuer, die nicht zuletzt durch Zillys verrückte Zaubereien zustande kommen.
Ob sie nun als Fische durch das Meer schwimmen, mit einer Rakete durchs Weltall düsen oder sich vor einem Riesenkürbis in acht nehmen müssen, es ist immer ein riesen Lese- und Guckspaß Zilly bei ihrem Schabernack zu begleiten.
Alle Zilly-Bücher sind liebevoll, verrückt illustriert, bunt und wild. Jede Seite birgt witzige Details, die die Geschichte bis ins unendliche weiterspinnen lässt.
Zilly, die Zauberin (von Korky Paul und Valerie Thomas erschienen bei BELTZ&Gelberg) ist das erste Buch aus der Zilly-Reihe.


Hier lernt man Zilly, ihren schwarzen Kater Zingaro und ihr schwarzes Haus kennen. Alles schwarz, wie sich das für eine richtige Hexe gehört. Doch da fängt das Problem auch schon an: bei dem ganzen Schwarz kann sie ihren Kater gar nicht sehen.

zillysitzt
Bis eines Tages Zilly den Zauberstab zückt und ABRAKADABRAAA- alles anders ist. Doch ob das wirklich besser ist, wird hier nicht verraten.

Ein tolles Kinderbuch, zum Vorlesen und alleine Anschauen.

Viel Spaß beim schmökern! //Alison ❤

Es wird bunt!

 

Raus aus dem Grau! Am Wochenende mussten wir uns den Frühling etwas herbeizaubern- in Köln war alles nur grau und fies kalt.
Da kam uns das Klamotten-Paket von UBANG babblechat recht gelegen. Die bunten Klamotten und Socken mit verspielten Details der dänischen Marke machen jeden Tag zu einem bunten, aufregenden Tag.
Lotta hat sich total in ihre Reh-Strümpfe schockverliebt. Sie findet sie so toll, dass sie die Socken sogar über ihre Hose gezogen hat, damit jeder ihre ,Rehbeine‘ sehen konnte.

Um also etwas Summerfeeling am Sonntag zu spüren, haben wir die Mukke aufgedreht, Lotta hat sich in ihr UBANG Sommer-Outfit geworfen und zur Krönung gab‘s ein Eis.
Das mit der guten Sommerlaune hat geklappt. Bei diesen knalligen Farben bleibt einem auch nichts anderes übrig als zu Strahlen.
Und dieser raffiniert platzierte Vogel sieht doch einfach toll aus.lotta3Auch Oskar hatte ne Menge Spaß in seiner leichten Wickeljacke aus Frotté. Die freche Katzentasche  eignet sich bestens um unterwegs den Schnuller oder ähnliches zu verstauen. oskar4

Und jetzt kommt das Tolle: einen guten Start in die modische Frühlingssaison sollen nicht nur wir, sondern auch du haben! Deswegen war in dem Paket eine extra Wickeljacke in Größe 6 Monate, die ich unter allen Lesern auf Facebook verlose.

Wenn du also diese tolle Jacke gewinnen möchtest, dann folge lillafamiljen auf  Facebook und schreibe einen Kommentar unter den Post zum UBANG-Beitrag. Am 30.3.2015 um 13.00 gebe ich auf Facebook den Gewinner bekannt.

Viel Glück und einen schönen Frühlingsanfang!

//Alison ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

3, 2, 1…UNS!

Vor etwas mehr als 2 Jahren war ich mit dem Mann in Hamburg auf meiner ersten Shop-Eröffnung -fancy! (Wir kamen zwar Dank einer gesperrten A1 5 Stunden zu spät, hat sich aber trotzdem gelohnt).
Für ‘ne Eröffnung extra nach Hamburg?! Aber sicher!
Ist ja auch DIE Shop-Eröffnung, von der nachher alle reden werden, und ganz nebenbei sind die Inhaberinnen zwei bezaubernde Freundinnen aus Köln.
Das besondere an dem kleinen Laden: hier wird verliehen und nicht gekauft.
Die Rede ist natürlich von der Kleiderei.
Pola Fendel, die schon im Kindergarten ein Händchen für stilsichere Klamotten hatte, und Thekla Wilkening, die mir während meiner Abizeit sehr ans Herz gewachsen ist, haben aus einer fixen Idee kurzerhand die Wirklichkeit gemacht:
Wie in einer Bücherei, kannst du in der Kleiderei Klamotten leihen.
Jede Saison ein neuer Trend, für jeden Anlass ein neues Outfit. Das strapaziert die Umwelt und den Geldbeutel.
Kleiderei setzt dem ein Ende: du hast Lust auf was Neues? Dann leih‘ es dir. Du willst einen neuen Stil ausprobieren? Dann leih‘ ihn dir!
Bislang konnte man leider nur als Nordlicht von dieser tollen Idee profitieren. Doch seit etwa November ist die Kleiderei endlich online und somit mein Onlineshop Nummer 1 geworden.
Für 34€ im Monat (inkl. Hin- und Rückversand) kannst du dir 4 tolle Teile ausleihen, einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten und dich gleichzeitig an neuen Sachen für deinen Kleiderschrank erfreuen.
Und mal ganz ehrlich: Wozu soll ich mir das sexy Party-Kleid aus dem Laden kaufen, wenn ich eh nicht mehr als dreimal im Jahr ausgehe?
Die Kleiderei zeigt, nachhaltiges Shoppen und Mode, wie auch Kind und Karriere schließen sich nicht aus!


Denn Thekla ist in ihrem zweiten Kleiderei-JahrMama von einem entzückendem Sohn geworden und ist eine erfolgreiche Business-Studenten-Mama.What?! Wie geht das!? Das habe ich mich auch gefragt und sie antworten lassen:
Dein Geheimtipp für Tage nach schlaflosen Nächten?
Musik! Und ich habe mittlerweile gefühlt 1000 Thermoskannen und –becher grünen Tee in mich reingeschüttet. Der tut gut und macht wach. Aber am allerbesten hilft immer noch: schnell unter Menschen oder eine Freundin anrufen – quasseln macht immer wach.

Hast du mal gedacht: ,Mir reichst‘s, ich höre auf!‘ ? Wenn ja: Was hat dich angetrieben weiter zu machen?
Ehrlich gesagt, nein.
Natürlich frage ich mich manchmal: „Ah herrje, wie soll ich das denn schaffen?“ – aber im Grunde ist es ja so: man schafft es immer. Und man wächst über sich hinaus.

Eine Kleiderei für Kinder. Was hältst du davon?
Ja! Ich fände das großartig, denn geben wir mal zu: auch beim Anziehen unserer Kinder kommt unser persönlicher Geschmack raus. Ich hab schon so einiges ganz hinten im Kinder-Kleiderschrank verschwinden lassen… Das ist ja auch völlig legitim, und wie schön wäre es, wenn die Mütter sich da austauschen könnten? Denn die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Abgesehen von dem Aspekt des Kleider-Leihens, finde ich die Idee auch wunderschön, dass sich junge Mamis in der Kleiderei treffen, und sowohl für die Knirpse, als auch für sich schauen können! In entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten ist es viel einfacher sich Outfits zusammenzustellen, denn jede Mama weiß – der eigenen Körper verändert sich in dieser ganzen Zeit ja mindestens genauso schnell wie das Baby wächst!

Worin stärkt dich Dante?
Es klingt sicherlich pathetisch, aber dein Kind bringt dich einfach dazu, der beste Mensch zu sein, der du nur sein kannst. Das fühlt sich mitunter aber erst einmal gar nicht stark an, sondern nur anders und verwirrend.
Auf einmal hat man ja auch etwas zu verlieren – das, finde ich, macht einen erstmal gar nicht stärker sondern eher viel verletzlicher. Früher war ich sehr unabhängig, das bin ich nun wahrlich nicht mehr – weil ja ein kleines Wesen von mir abhängig ist. Da muss man erstmal mit umgehen lernen – Ich glaube es dauert, bis das Gefühl stark zu sein wirklich im eigenen Kopf und Bauch ankommt.
Was meinst du, würdest du heute genauso erfolgreich sein, auch ohne Dante? Oder würdest du sagen, er hat Fähigkeiten in dir geweckt, die vorher nicht da waren?
Es wäre auf jeden Fall alles anders, über mehr mag ich gar nicht nachdenken. Ich glaube, alles soll genauso sein wie es ist! Es ist nicht so, das sich denke, ich müsste es irgendwem beweisen. Ich habe es immer als Privileg empfunden, so früh ein Kind bekommen zu dürfen – auch wenn es gerade anstrengend ist, habe ich eine klare Vorstellung darüber wie mein Leben später sein soll und was mir wirklich wichtig ist. Ohne Dante wäre ich sicher nicht so zielstrebig, ich würde sicherlich öfter denken: „Ich gehe heute erst mal tanzen und morgen schau ich weiter.“

Was wünscht du dir für Dantes Zukunft?
Für Dante und alle Kinder, die jetzt zur Welt kommen wünsche ich mir, dass sie in Frieden groß werden und die Freiheit haben zu sein, wie sie sind.
Das klingt so simpel, aber leider ist es doch immer noch nicht selbstverständlich. Sie sollen in Sicherheit groß werden und ich hoffe, dass ihr Leben so wenig wie möglich von Angst und Terror geprägt wird, denn ich wünsche mir für Dante, dass er in 30 Jahren denkt – „Ja, in diese Welt kann und will ich Kinder setzen, hier ist ein guter Ort für sie.“

Ich danke Thekla, dass sie sich bei all dem Brassel zeitgenommen hat, um für lillafamiljen Rede und Antwort zu stehen.
Und Pola und Thekla danke ich insgeheim fast jeden Tag, für ihren Mut einfach mal zu machen!

In diesem Sinne, sharing is caring.
//Alison ❤

Gute Frage

Jaja, noch so ein Muddi-Familien-Blog. lillafamiljen ist nun wirklich keine Neuheit auf dem Blogger-Markt. Ein bisschen DIY, Mama-Alltag, auskotzen, loben, ein par Bilder und Tipps.
Doch wozu das alles?
Das hat mich letztens mein Freund gefragt. „Für wen schreibst du das eigentlich?“ Hm, gute Frage. Meine Antwort: „Für mich!“ „Aber wieso machst du das dann öffentlich? Du könntest ja auch einfach ein Tagebuch schreiben. Da ist man auch nicht so angreifbar.“ Da hat er recht. Also hab ich etwas gegrübelt.
Wieso mache ich meine Gedanken öffentlich? Wieso glaube ich, dass es ein öffentliches Interesse gibt, an dem was wir so anziehen, backen, basteln, erleben?

Zunächst wollte ich mit lillafamiljen unter der Sparte Kurioses Merkwürdigkeiten aus dem Familienalltag loswerden.
Denn das sind die Situationen, in denen ich allen Beteiligten gerne mal meine Meinung gegeigt hätte. Aber wie das so ist, erst später fallen einem die coolen Sprüche ein. Und vor allen Dingen, find ich, dass man mal sagen sollte wie komisch die Menschen sind, sich in Sachen einmischen, von denen sie keine Ahnung haben. Mit dem Blog erreiche ich wahrscheinlich nicht die, die ungefragt ihren Senf zu meinem Leben dazugeben müssen, aber es ist ein Versuch wert und ich kann virtuell etwas Luft ablassen.
Das Schreiben für den Blog gibt mir die Möglichkeit, Erlebtes zu reflektieren, zu überdenken. Im Tagebuch kotze ich mich einfach aus, es gibt keine Regeln, keinen auf den ich Rücksicht nehmen muss. Doch hier bemühe ich mich etwas die Haltung zu wahren, ich will hier ja keinen Leser verschrecken.
Der ganze andere Kram (DIY, Bücher, Tipps etc.) ist ebenfalls aus egoistischen Gründen hier vertreten. Der Blog treibt mich an neben Vollzeit-Mama-Sein, mich umzusehen, kreativ zu bleiben, mir Zeit für Dinge zu nehmen, die sonst liegen bleiben würden. Ich hole mir auf anderen Blogs, auf Instagram und Facebook Inspirationen, bin gespannt wie andere ihr Leben mit Kindern meistern und gestalten. Ich bekomme neue Blickwinkel, Anregungen und Ideen. Und vor allen Dingen ist dieses Bloggen eine einfache Art und Weise, dass Gefühl zu haben, ich nehme an der Welt außerhalb des kleinen Familien-Kosmos teil. Ich bin mal so frei und denke, dass ich vielleicht sogar, den ein oder anderen inspiriere, so wie es die anderen Blogs mit mir machen.
Und mal ganz ehrlich: es ist schon schön zu sehen, dass mein Geschreibsel gelesen wird.
Ganz so unbedeutend kann‘s also nicht sein, was ich zu sagen habe.

lillafamiljen ist mein Fenster zur Außenwelt,
meine Lästerecke, meine virtuelle Bastelstube, mein Motivationsgeber. Es ist MEIN Blog.

Ich freue mich, dass du hier bist und ein Teil meiner ,Außenwelt‘ bist.
Vielleicht magst du mir ja verraten, was du an lillafamiljen magst, warum du Blogs liest oder vielleicht selber einen hast.
Ich freu mich auf deinen Kommentar!

//Alison ❤

Frühling Ahoi!

Nach einem kleinen Wintertief mit schmerzendem Rücken und zahnendem Kind melde ich mich endlich aus der Versenkung.
Das ganze grau und die Trübe Stimmung hat meinen sonst so bunten, kreativen Kopf verstopft doch der gestrige SONNtag hat meinen Kopf etwas aufleuchten lassen.
Nach einem lustigen Erlebnis im Schwimmbad und frühlingshaften Gegenwind auf’m Rad, überkam mich die Lust auf Neues für den Kinderkleiderschrank.
Also Matrosen, Anker lichten, Segel setzten! Kurs auf Shopping-Island!

ahoi

1.Toller Wende-Sommerhut von Organics for kids
2. freches Ringelshirt von Lipfish
3. bequeme Nicki-Hose von Maxomorra
4. hübsche Harrspangen von Kanel
5. Wickelkleid mit Papagei-Print von Lilly balou
6. knallrote Ballerinas von pom pom
7. T-Shirt mit Segelbooten von Lilly balou
8. Frotté-Latzhose im satten rot von Lilly balou
9. Piratenschuhe für kleine Matrosen von Anna&Paul

(Noch mehr schnieke Sachen von Lilly balou, Maxomorra, Kanel und Lipfish gibt‘s hier.)

Viel Spaß beim shoppen, stöbern und inspirieren!

//Alison ❤

Eine Frage des Alters

Beim letzten Schwimmbadbesuch:
Ein Mann steht mit seinem Sohn an der Kasse und will bezahlen.
Die Kassiererin fragt den Jungen: „Wie alt bist du denn?“. Der Junge antwortet laut und deutlich: „Sechs. Und mein Papa ist schon 50 Jahre alt!“

Daraufhin höre ich hinter mir in der Schlange ein Mädchen zu ihrer Mama sagen: „Guck mal, der Papa von dem ist auch schon so alt.“

Rollenwechsel

Vor zwei Wochen war ich das erste Mal seit Oskars Geburt länger als einen Tag ALLEINE unterwegs. Ich habe ganze VIER Tage ohne meine Liebsten in München verbracht. Trauer, Wehmut, Bammel?! Denkste! Mensch, wie habe ich mich auf diese vier Tage in München gefreut! Nach jeder anstrengenden Nacht habe ich mir morgens gesagt: ‘Bald bist du in München, dann kannst du Energie tanken, durchschlafen, für dich sein!‘.
Doch ich war nicht nur zum Vergnügen in München (an alle Süddeutschen: Es tut mir Leid, doch da hätte ich mir sicher eine andere Stadt ausgesucht.), hauptsächlich war ich dort um zu Arbeiten.
Und was eigentlich arbeitet die gute Frau? Ich werde es dir verraten: Ich arbeite als Sales-Assistent in einer Agentur für Kindermode. Das bedeutet, dass ich zweimal im Jahr auf Messen fahre, um die kommende Kollektionen unserer Marken zu präsentieren. Auf den Messen darf ich dann die tollen Teile von Maxomorra, Lipfish, Lily-Balou und Blade&Rose unseren Kunden zeigen.
Nur durch Zufall konnte ich meine Vorlieben (Klamotten und Skandinavien) zum Beruf machen, denn meine Chefin ist gleichzeitig auch die Besitzerin meines Kinder-Design-Lieblingsladen Jättefint in Köln. Schon lange bevor ich bei ihr in der Agentur gearbeitet habe, war ich fleißige Kundin bei ihr.
Und dann suchte sie eine Assistentin für die Agentur, die schwedisch spricht, und gerne skandinavische Kindermode mag. Bäm, wie für mich gemacht! Dann ging alles ganz schnell und eine Woche später bin ich mit Johanna nach Schweden, um unsere Marken Lipfish und Maxomorra zu besuchen. Kurze Zeit später ging es auf meine erste Messe.
Meine letzte Messe habe ich vor einem Jahr gemacht. Im Sommer war ich einfach zu Rund und Oskars errechneter Termin lag genau in der Messezeit, sodass ich eine Pause eingelegt habe.
Nun war es wieder soweit.
Ich habe mich einfach riesig gefreut nach einem halben Jahr Vollzeit-Mama, wieder einmal die arbeitende Alison zu sein. Paar Tage nur Verantwortung für mich und meine Arbeit zu haben. Keinen Gedanken an Wäsche waschen, Essen kochen oder einkaufen zu ,verschwenden‘. Das durchgängige an-die-kinder-Denken der letzten Wochen hat mich sehr angestrengt und auch ausgelaugt. Ich war unter Dauerstrom, innerlich total hibbelig, immer in der Erwartung gleich etwas tun zu müssen, auch wenn gerade mal Ruhe in der Wohnung war.
Und schon im Zug nach München bin ich etwas ruhiger geworden. Das erste Mal seit 6 Monaten habe ich unterwegs Musik gehört, nicht an Kita-Abholzeiten gedacht, nicht überlegt, ob die drei Stunden von Oskars Essensabständen gleich rum sind -ich saß einfach im Zug. Diese Gelassenheit und Ruhe konnte ich nur zulassen, weil ich wusste, dass es den Kleinen gut geht. Oskar war mit seinem Papa auf dem Weg ins Saarland, um seine Oma und Freunde zu besuchen und Lotta war wie jedes Wochenende bei ihrem Papa. Alle waren bestens versorgt!
Das Arbeiten auf der Messe war zwar anstrengend, weil man immer präsent sein muss und 9 Stunden in einer Messehalle ohne Kontakt zur Außenwelt einen etwas irre machen, ich habe es aber so genossen. Kein Kind, keine Windel, kein Fläschchen, keine Kita, kein Mama-Kram. Und jeden Abend waren wir lecker Essen. Und danach ins aufgeräumte Hotelzimmer. Ich konnte alle Beautyprodukte, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt habe, ausprobieren. Peeling, Bodylotion, Maske, Nagellack- das ganze Programm.
Und dann. DURSCHLAFEN. Himmel, ist das toll!
Und dann an Tag Vier ging es nach Hause.
Und soll ich dir was sagen: Ich habe mich so unendlich auf meine Rasselbande und den Mann gefreut. Auf unsere Chaoten-Wohnung. Auf Babygeruch, auf Lottakitzeleien, auf das eigene Bett, jemanden neben mir haben. Auf meine Familie.
Die freien Tage haben mich gepusht, ich habe sie genossen und geschätzt, aber ich würde nicht tauschen wollen!

 

Da ich ja die meiste Zeit des Tages in der Messe war und dort alles streng geheim wegen Geschäftsgeheimnis und so ist, hab ich nicht allzuviele Bilder für dich. Aber soviel kann ich sagen: das Essen war Bombe und auch im nächsten Winter wird es wieder wunderschöne Klamotten für die Kleinen geben!

//Alison ❤

 P.S. Alle Sachen die ich hier aus Jättefint poste würde ich dir auch zeigen, wenn ich da nicht arbeiten würde. Der Laden ist einfach toll und ich bin glücklich, dass ich dort arbeiten kann. Es ist  ein Traum, wenn die Leidenschaft zum Beruf wird.