Das Glas ist halb leer

Bevor Oskar und ich uns heute auf den Weg zum Advents-Nachmittag in Lottas Kindergarten gemacht haben, trafen wir im Aufzug einen Pessimisten, wie er im Buche steht:

Pessimist: „Achja, wie herrlich. Wie alt ist denn der kleine Kerl?“
Ich: „Knappe fünf Monate.“
Pessimist: „Ja, dass ist ja schön. Da ist er doch auch schon mobil und will überall hin.“
Ich: „Naja, er würde gerne. Aber sein Körper kann noch nicht so, wie der Kopf will.“
Pessimist: „Ja, daran kann er sich schon mal gewöhnen: eine Niederlage folgt der nächsten. Am besten bleibt er gleich auf dem Boden, dann kann er nicht auf die Schnauze fallen!“
Ich bin sprachlos und lächle nur milde. Die Tür geht auf.
Pessimist: „Einen schönen Tag noch!“

//Alison ❤

One comment

  1. Saskia says:

    Hallo 🙂 Habe soeben deinen Blog entdeckt und lese mich durch deine Beiträge 🙂
    Musste grad sehr über diesen hier schmunzeln. Manche Menschen sind einfach zu bedauern. Schade, dass der arme Kerl nicht viel eher die positiven Sachen sehen kann. Meist kommt der positive „Rest“ doch dann von selbst. Die eigene Einstellung macht viel aus.
    Ich wünsche dir einen schönen Tag und lese nun noch weiter 😉
    LG Saskia

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