Lauf Mama, lauf!

Und wie steht‘s mit den guten Vorsätzen für 2015? Das Jahr ist schon fast einen Monat alt, aber um in die Puschen zu kommen, ist es noch nicht zu spät.
Wie wahrscheinlich jede 2. Frau habe auch ich mir vorgenommen mehr Sport zu treiben, allein schon um mich auf einem anderen Gebiet auszupowern.
Sport ist aber nicht meine große Leidenschaft (eher Schokolade), deswegen brauche ich immer jemanden, der mich anfeuert, mich anspornt und mitreißt.
Am besten funktioniert für mich Sport in Gruppen, denn wenn man Glück hat, sind welche dabei, die genauso am hecheln sind wie ich, dann fühle ich mich nicht ganz so unfit.
Mit Kindern verlagert sich der Sport jedoch entweder auf die wertvolle Abendzeit, die ich gerne für meinen Partner aufhebe oder in der ich alle anderen Sachen erledigen möchte, zu denen ich tagsüber nicht gekommen bin. (Und ganz ehrlich, abends aufraffen um noch Mal Gas zu geben?!)
Einige Fitness-Studios bieten ja eine Kinderbetreuung an während Mama schwitzt. Doch das habe ich früher mit Lotta etwas unentspannt gefunden. Sobald Lotta muckte, wurde ich aus dem Kurs geholt um Lotta zu beruhigen. Doch einmal bei ihr, konnte ich selten wieder zurück in den Kurs. Das hatte zur Folge, dass ich nicht richtig abschalten konnte, immer Bammel hatte, dass ich gleich aus dem Kurs gerufen werde.
Was nun? Selbst motivierter Sport: Fehlanzeige. Fitnessstudio: Elternzeit inkompatibel.
Die Lösung: LaufMamaLauf, Sport mit Kind. Auf dieses tolle und simple Konzept bin ich im August gestoßen.
Seitdem sieht unser Freitag Vormittag so aus:
Nachdem Frühstück bringt der Mann Lotta in den Kindergarten. Ich schmeiße mich in meine schicken Laufsachen (allein das lässt mich schon unfassbar sportlich und fit fühlen). Oskar packe ich für einen ausgedehnten Spaziergang entsprechend warm ein. Mit dabei sind Wasser, Handtuch und Manduca, für alle Fälle.
Dann kommt Oskar in den Kinderwagen (für LaufMamaLauf brauchst du keinen Sportwagen, jeder Kinderwagen kann mit) und wir machen uns auf den Weg zum Mediapark.

Foto Kopie
Punkt Zehn startet dann unsere Kinderwagen-Mama-Gruppe unter Leitung von der hoch motivierten Antje.
Schneller Walk zur ersten ,Station‘: ein Warm-Up, damit wir richtig durchstarten können. Dann wird je nachdem zügig gewalkt oder gejoggt, Hände immer am Kinderwagen. Und zwischendurch mal in den Kinderwagen greifen, Schnuller verloren. Wenn ich Glück habe, schläft Oskar die ganze Zeit. Doch so langsam ist er auch soweit, dass er gerne zuguckt wie Mama den Hampelmann macht.
Nächste Station: Krafttraining. Mit Bändern und eigenem Körpergewicht geht Antje uns an die Problemzonen. Dann kommt der Moment, an dem ich hoffe das Oskar aufmuckt und ich ihn (leider) beruhigen muss.Winter_230-300x200
Oft machen wir unsere Stationen am Spielplatz, da können die Kleinen, die nicht mehr im Kinderwagen sitzen wollen und schon mobil sind, sich auch austoben oder etwas auf einer Picknickdecke abhängen.
Insgesamt sporteln wir uns eine Stunde durch den Park.
Neben Sport machen, kann ich mich während des Trainings mit anderen Mütter etwas austauschen und Oskar hat eine gute Portion frische Luft bekommen. Also spazieren gehen, Mutti-Talk im Café und Fitness – alles in einer Stunde. Perfekt für den eh schon straffen Alltag mit zwei Kindern.
Nach absolviertem Training geht‘s dann dann glücklich ausgepowert nach Hause.

Bist du jetzt auch schon ganz wild auf‘s sporteln? Dann schau doch einfach bei LaufMamaLauf im Netz rein, mach ne Schnupperstunde in deinem Lieblingspark, und freu dich auf den Bikini-Sommer!
(Keine Kölnerin? LaufMamaLauf gibt es in ganz Deutschland)

Vielleicht sehen wir uns ja schon bald im Mediapark!
//Alison ❤

One comment

  1. Kari says:

    Ich glaube, das Problem liegt mehr in der Gesellschaft. Irgendwas schreibt uns vor, dass wir Sport machen müssen, gesünder essen etc. weil unsere Freund das schön auf social networks vorleben.
    Aber ich sehe kein Problem darin, wenn man mit Kindern keine Zeit dazu hat Sport zu treiben. Und das man abends lieber die Zeit mit dem Partner verbringt, ist ja niemandem zu verübeln. Wäre ja schlimm wenn nicht. Ich selbst bin leider (auch ohne Kinder) zu faul und meine Beachvolleygruppe meldet sich nicht mehr.

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