Lauf Mama, lauf!

Und wie steht‘s mit den guten Vorsätzen für 2015? Das Jahr ist schon fast einen Monat alt, aber um in die Puschen zu kommen, ist es noch nicht zu spät.
Wie wahrscheinlich jede 2. Frau habe auch ich mir vorgenommen mehr Sport zu treiben, allein schon um mich auf einem anderen Gebiet auszupowern.
Sport ist aber nicht meine große Leidenschaft (eher Schokolade), deswegen brauche ich immer jemanden, der mich anfeuert, mich anspornt und mitreißt.
Am besten funktioniert für mich Sport in Gruppen, denn wenn man Glück hat, sind welche dabei, die genauso am hecheln sind wie ich, dann fühle ich mich nicht ganz so unfit.
Mit Kindern verlagert sich der Sport jedoch entweder auf die wertvolle Abendzeit, die ich gerne für meinen Partner aufhebe oder in der ich alle anderen Sachen erledigen möchte, zu denen ich tagsüber nicht gekommen bin. (Und ganz ehrlich, abends aufraffen um noch Mal Gas zu geben?!)
Einige Fitness-Studios bieten ja eine Kinderbetreuung an während Mama schwitzt. Doch das habe ich früher mit Lotta etwas unentspannt gefunden. Sobald Lotta muckte, wurde ich aus dem Kurs geholt um Lotta zu beruhigen. Doch einmal bei ihr, konnte ich selten wieder zurück in den Kurs. Das hatte zur Folge, dass ich nicht richtig abschalten konnte, immer Bammel hatte, dass ich gleich aus dem Kurs gerufen werde.
Was nun? Selbst motivierter Sport: Fehlanzeige. Fitnessstudio: Elternzeit inkompatibel.
Die Lösung: LaufMamaLauf, Sport mit Kind. Auf dieses tolle und simple Konzept bin ich im August gestoßen.
Seitdem sieht unser Freitag Vormittag so aus:
Nachdem Frühstück bringt der Mann Lotta in den Kindergarten. Ich schmeiße mich in meine schicken Laufsachen (allein das lässt mich schon unfassbar sportlich und fit fühlen). Oskar packe ich für einen ausgedehnten Spaziergang entsprechend warm ein. Mit dabei sind Wasser, Handtuch und Manduca, für alle Fälle.
Dann kommt Oskar in den Kinderwagen (für LaufMamaLauf brauchst du keinen Sportwagen, jeder Kinderwagen kann mit) und wir machen uns auf den Weg zum Mediapark.

Foto Kopie
Punkt Zehn startet dann unsere Kinderwagen-Mama-Gruppe unter Leitung von der hoch motivierten Antje.
Schneller Walk zur ersten ,Station‘: ein Warm-Up, damit wir richtig durchstarten können. Dann wird je nachdem zügig gewalkt oder gejoggt, Hände immer am Kinderwagen. Und zwischendurch mal in den Kinderwagen greifen, Schnuller verloren. Wenn ich Glück habe, schläft Oskar die ganze Zeit. Doch so langsam ist er auch soweit, dass er gerne zuguckt wie Mama den Hampelmann macht.
Nächste Station: Krafttraining. Mit Bändern und eigenem Körpergewicht geht Antje uns an die Problemzonen. Dann kommt der Moment, an dem ich hoffe das Oskar aufmuckt und ich ihn (leider) beruhigen muss.Winter_230-300x200
Oft machen wir unsere Stationen am Spielplatz, da können die Kleinen, die nicht mehr im Kinderwagen sitzen wollen und schon mobil sind, sich auch austoben oder etwas auf einer Picknickdecke abhängen.
Insgesamt sporteln wir uns eine Stunde durch den Park.
Neben Sport machen, kann ich mich während des Trainings mit anderen Mütter etwas austauschen und Oskar hat eine gute Portion frische Luft bekommen. Also spazieren gehen, Mutti-Talk im Café und Fitness – alles in einer Stunde. Perfekt für den eh schon straffen Alltag mit zwei Kindern.
Nach absolviertem Training geht‘s dann dann glücklich ausgepowert nach Hause.

Bist du jetzt auch schon ganz wild auf‘s sporteln? Dann schau doch einfach bei LaufMamaLauf im Netz rein, mach ne Schnupperstunde in deinem Lieblingspark, und freu dich auf den Bikini-Sommer!
(Keine Kölnerin? LaufMamaLauf gibt es in ganz Deutschland)

Vielleicht sehen wir uns ja schon bald im Mediapark!
//Alison ❤

MittwochsMagIch: Stricken!

Die Weihnachtszeit ist vorbei, die letzten Kekse vernichtet, doch eigentlich fängt die ungemütliche Zeit erst jetzt richtig an. Die Abende sind immer noch dunkel, draußen ist es meist grau und ungemütlich. Keine Weihnachtsbasteleien, kein Keksebacken, keine kitschigen Weihnachtsfilme stehen mehr an.
Was nun tun wenn die Kinder im Bett sind und der Mann vor der Playstation sitzt?
(Abgesehen von: aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren, sowieso jeglichen Papierkram erledigen)
Stricken!
Stricken beruhigt, es ist produktiv, kreativ und absolut Kinderkompatibel: da leise (es sei denn du fluchst laut über verlorene Maschen) und nimmt nicht viel Platz ein.
Ich liebe es, wenn ich sehe, dass aus einem Wollknäuel ein tolles Teil entsteht.
Meine Begeisterung für’s Stricken hab ich kurz nach Oskars Geburt wieder für mich entdeckt. Ich war mit Lotta in der Buchhandlung und konnte nicht an diesem tollen Buch vorbeigehen:

Anfangs konnte ich nämlich Oskar nicht alleine in seinem Beistellbettchen schlafen lassen, ich habe mich immer neben ihn gelegt, auch wenn es noch früh war. Nach lesen war mir nicht, ich hatte Lust was zu ,produzieren‘. Da war mir das Buch Mama Baby Strick Buch von Gabriela Widmer-Hanke nur recht. Und jedes Mal, wenn Oskar in seinem Bettchen schlummerte, packte ich die Nadeln raus und strickte drauf los, bis ich irgendwann selber einschlummerte.

Diese tollen Stulpen sind das perfekte Einsteiger-Projekt. Und der Hit für diejenigen, die ihre Kleinen gerne in der Trage haben.

Kalte Beinchen ade!

Ob als Geschenk für werdende Mamis, für fleißige Omas oder als Anschaffung für dich, als frischgebackene Mama, dieses Buch macht schon beim durchblättern Freude. Liebevoll ausgewählte Fotos, 27 tolle Strickprojekte für Mädels und Jungs, für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Anleitungen sind verständlich geschrieben und zu Beginn gibt es sogar eine kleine Strick- und Wollschule.
Und wer nicht genug vom Stricken bekommen kann, Gabriela hat auch einen Blog mit noch mehr hübschen Sachen.

Im Moment stricke ich gerade an einer Latzhose für Oskar. Das erste Bein wäre schonmal geschafft!

Viel Spaß beim Stricken!
//Alison ❤

P.S.: MittwochsMagIch ist ne schicke Rubrik von Frollein Pfau, schaut doch mal bei der Kölner Kollegin vorbei.

Der Klassiker

Es ist kalt, dicke Jacke, Schal, Mütze. Auch die Kinder sind dick eingepackt. Oskar ist schön in seinem Fell im Kinderwagen eingemummelt mit Wolljacke, Mütze &Co. Alle haben es warm. Doch halt, stimmt denn das überhaupt? Mindestens einmal die Woche fragt sich das jedenfalls ein besorgter Passant und fragt mich, mit einem prüfenden Blick in den Kinderwagen: „Ist der denn auch warm genug angezogen?“

Damit ich beim nächsten Mal nicht wieder unvorbereitet Oskars Kleidungsstil verteidigen muss und auch du nicht ins Straucheln kommst, habe ich hier einige potentielle Antwortmöglichkeiten aufgeschrieben. Je nach Laune, kannst du zwischen nett, ironisch, schnippisch und Antworten, die du vielleicht besser für dich behältst, auswählen.

Und damit du ganz sicher sein kannst, dass Oskar es auch wirklich warm hat, wenn wir unterwegs sind, habe ich unsere Lieblingsteile für kalte Tage zusammengestellt:1. Fuchs Body von Maxomorra gekauft im Lieblingsladen Jättefint

2. Strumpfhose von hessnatur

3. Nicki Playsuit von Maxomorra auch über Jättefint

4. Spucktücher von Pippi, nutzen wir auch als Halstücher

5. Strickjacke von Relax

6. Wollanzug von Okker Dokker

7. warme Mütze von iobio

8. Fäustlinge von purepure

9. Fellschuhe von Anna und Paul

Ich denke mit unserem Zwiebel-Look wird Oskar gut durch den Winter kommen.

//Alison ❤

Schwein gehabt…

Wie du vielleicht auf Facebook oder Instagram mitbekommen hast, ist Lottas Lieblingskuscheltier -Schwein- verschwunden.
Jeden einzelnen Tag hat es Lotta in ihrem Leben begleitet. Es hat Lotta an ihrem ersten Tag in unserer Welt begrüßt, war bei ihrer ersten Nacht zu Hause an ihrer Seite, in schweren Nächten mit Zahnschmerzen und Alpträumen hat es Lotta immer wieder getröstet, bei Zank mit Mama oder Papa stand Schwein immer auf Lottas Seite, es hat sie getröstet, immer zugehört (auch wenn die Ohren nach einiger Zeit „weggeschmust“ wurden) und war jederzeit kuschelbereit. Vier Jahre und sechs Monate hat es Lotta keinen Tag alleine gelassen.
Doch nun meistert Lotta schon tapfer die zweite Nacht ohne ihr Schwein, und das nahezu ohne Komplikationen. Es scheint ihr kaum zu fehlen (dafür fehlt es mir umso mehr!). Noch vor kurzer Zeit wäre an eine Nacht ohne Schwein nicht zu denken. Ich  fürchtete mich vor dem Tag an dem Schwein verloren geht. Ich malte mir schlaflose Nächte und viele Tränen aus. Sah mich mitten in der Nacht, getrieben von Lottas Tränen, gehetzt ein neues Schwein nähen (Lottas Schwein ist ein handgemachtes Unikat). Doch all die Mühe würde umsonst sein, denn es geht ja um den einzigartigen Schwein-Duft.
Und nun, Lotta ist total entspannt. Sie bedauert, dass Schwein weg ist, aber eher, weil sie Angst um Schwein hat, weil es jetzt alleine ist und „bestimmt Angst hat, so ganz ohne mich!“. Mensch, wie groß die Kleine schon ist. Mutig und tapfer ist sie geworden, selbständig und selbstbewusst. Eine großartig tolle große Schwester und fabelhafte Tochter!
Aber trotzdem: Liebes Schwein, komm zu uns zurück, Lotta soll noch lange Kind bleiben! Sie wird noch viele aufregende und nervenaufreibende Dinge erleben, wo sie dich, als besten Freund und stetigen Begleiter an ihrer Seite braucht. Und auch deine Schöpferin vermisst dich sehr!
Also, wenn du in einer unsichtbaren Ecke unserer Wohnung bist, streck deinen Rüssel raus, damit wir dich finden. Wenn du unsere Haltestelle verpasst hast, treffe einen lieben Menschen, der dich aufhebt und dich im Fundbüro abgibt, solltest du im Straßengraben liegen, sei tapfer es wird dich jemand finden und dich zu uns bringen!
Ach Schwein, du fehlst!
Ich hoffe du bist bald wieder bei uns!

//Alison ❤

Lass es krachen!

So kurz vor knapp habe ich noch ein schönes Mitbringsel für die anstehende Silvesterparty/ ein nettes Geschenk für deine Gäste / einen ungefährlichen Silvesterknaller für Kinder: die Glücksbombe!
Alles was du dafür brauchst, hast du entweder schon zu Hause oder lässt sich schnell im Drogeriemarkt besorgen.
Für eine Knalltüte mit Glückskonfetti brauchst du:

 

 

Auf jeden Fall:
– Papiertüten
– Konfetti
– Strohhalm
– Klebestreifen

Zum verzieren:
– Stift
– Stempel
– Glitzer
– ….

 

 

 

 

 

 

 

 

So geht‘s:
1. Verziere deine Brottüte nach belieben mit Glückwünschen, Bildern, Mustern etc.
2. Fülle die Tüte mir Konfetti (gekauft oder selber gelocht).
3. Klebe einen abgeschnittenen Strohhalm (ca. 3 cm) mit einen Klebestreifen oben in die offene Tüte, sodass die Hälfte des Strohhalmstücks rausguckt.

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4. Falte nun die offene Seite einmal um, schneide den Strohhalm „frei“ und klebe die Tüte gut zu.
5. FERTIG!


Bedienungsanleitung: Aufpusten – Finger auf den Strohalm – Tüte platzen lassen, dabei sich etwas Wünschen – Konfettiregen genießen!

Diese tolle Glücksbombe ist natürlich nicht nur etwas für Silvester, sondern auch bestens geeignet für jeglichen Geburtstag.

Viel Spaß beim Knallen!

Komm gut ins Jahr 2015
//Alison ❤

Das war’s!

Endspurt! Das Jahr neigt sich nun deutlich dem Ende zu und -Mensch- war das aufregend! Da du ja erst zum Ende hin dazu gestoßen bist, will ich dir nun zeigen was vor dem Startschuss von lillafamiljen.de bei mir  passiert ist.
2014 war für mich ein Jahr voller erster Male und einzigartiger Momente.


Das erste große und einmalige Ereignis gab‘s im März: der große Mann stellte mir die Frage aller Fragen, an meinem Geburtstag in meiner Traumstadt Stockholm. Perfekter kann es gar nicht sein! (Abgesehen davon, dass ich gerade wach geworden bin und völlig verschlafen im Bett lag.)
Dieser Tag machte unseren vorerst letzten Städtetrip ohne Kinder perfekt. Es war ein toller Kurzurlaub, mit aufregender Hin- und Rückfahrt (wir sind die ganze Strecke von Köln nach Stockholm mit dem Zug gefahren), einer hinreißenden Wohnung mitten auf Söder, gemütlichen Abenden auf der Couch und was soll ich sagen: es war Stockholm, da ist so ziemlich alles toll!

Das Jahres-Ereignis, das laut Arzt am 1.7.2014 stattfinden sollte, spielte natürlich fortlaufend eine große Rolle. Besonders da Lottas Geburtstag 3 Tage später war. Das war ein riesen Akt diese beiden wichtigen Termine zu koordinieren, besonders, da ich auf den einen ja herzlich wenig Einfluss nehmen konnte (an alle werdenden Mamas: all die Mittelchen wie Himbeerblättertee, Treppensteigen, Fußmassagen und ähnliches ist nur Zeitvertreib und gibt einem das Gefühl, man würde etwas machen. Aber beschleunigen tut das nichts!). Ich hatte mir so gewünscht an Lottas großen Tag dabei zu sein, mit ihr zu feiern, dass die Aufmerksamkeit allein bei ihr lag. Und der kleine Bruder war so lieb! Er hat sich extra ne Woche Zeit gelassen, damit wir in Ruhe Lotta feiern konnten.

Im Sommer bahnte sich nicht nur die Geburt an, auf die wir alle hingefiebert hatten, sondern auch DAS Ding des Jahres, wenn es nach dem großen Mann geht: die Fußball-Weltmeisterschaft. Ein müdes JUHU, meinerseits. Aber solang der Mann zufrieden ist…
Und tatsächlich, die waren ja gar nicht mal so übel. Und nachdem der torreiche Sieg gegen Brasilien geschafft war, hat sich auch endlich Oskar auf den Weg zu uns gemacht, das Finale wollte er wohl nicht verpassen.
Am 9. Juli sind wir morgens nach dem Blasensprung ins Krankenhaus, haben dort einen recht entspannten Tag verbracht. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell. Die Minuten bis die Wanne voll war, fühlten sich wie Stunden an. Ich wollte noch entspannt im Bad Die drei Fragezeichen hören, doch daran war nicht zu denken- nach einer halben Stunde hatte ich den kleinen Mann auf dem Arm. Glückseligkeit!

Nach den ersten aufregenden Wochen, den Alltag plötzlich mit zwei Kindern zu meistern. Wagten Oskar, Lotta und Ich uns an unseren ersten kleinen Urlaub. Mit Oskar im Tuch und Lotta an der Hand haben wir die Regionalbahnen des Landes unsicher gemacht und haben unsere liebste Freundin auf dem Land im Norden besucht. Dort verbrachten wir herrliche Tage, hauptsächlich im Garten. Lotta hat fleißig Tomaten und Paprika geerntet und den Sandkasten unsicher gemacht. Ich habe die riesengroße Gastfreundschaft meiner Freundin und ihrer Familie genossen (Vielen Dank !!!) und einfach nur entspannt.

Kurz darauf ist die ganze Familie in ihren ersten offiziellen Familienurlaub zu viert nach Holland abgedüst. Wir nutzten die letzten Sommertage am Strand, waren froh über den Spielplatz der an unserer Terasse angrenzte, mitsamt neuer Spielkameraden für Lotta und kamen zur Erkenntnis: damit Mama und Papa auch Ferien haben, gibt es im nächsten Urlaub All inclusive.

Nach dem Urlaub endete auch schon bald die Elternzeit des großen Mannes und der Alltag holte uns schnell ein und die Wochen vergingen wie im Flug.
Nach reichlicher Überlegung und WordPress-Bücher lesen, um im Nachhinein festzustellen „das ist ja easy mit WordPress!“ ging dann im November lillafamiljen.de online. Eine Muddi mehr im Netz, die ihren Senf dazu geben will!
Von nun an teile ich mein Leben mit dir auf Facebook mit kurzen News, in Bildern auf Instagram und natürlich hier in Worten.

Ich bin gespannt, wie das nächste Jahr wird, was für Kracher und Sensationen es für meiner Familie und für mich bereit stellen wird.
Was auch passiert, auf lillafamiljen erfährst du es!
Ganz oben auf meiner Liste stehen schnieke Fotos von mir für die Seite. Damit die Frage Who the fuck is Alice? endlich mal geklärt wird.

2014, es war schön mit dir!
//Alison ❤

Schicke Leuchte Teil 2

Und weiter geht‘s mit den feinen, kleinen Mitbringseln.
Damit deine schicken Tunk-Kerzen nun auch wie ne 1 stehen, kommt hier das versprochene Easy-Peasy-Kerzenständer-DIY. Diese tolle Idee habe ich auf Evarts Instagram-Seite entdeckt.

Du brauchst:
– Holzperlen
– Draht
– Zange

So geht‘s:
Perlen auf den Draht auffädeln (für meine Kerzen brauchte ich 6 Holzperlen). Draht abknipsen, Enden miteinander verdrehen. Eine Perle über den Knoten ziehen, damit man ihn nicht mehr sieht. Fertig!

Da hab ich wohl nicht zuviel versprochen. Ruckzuck geht das!
Wenn du magst kannst du aus Filz noch kleine Untersetzer zurecht schneiden, passend zur Winterzeit zum Beispiel in Sternform. Für größere Geschenke könntest du die einzelnen Kerzenständer durch Perlen-Draht-Ketten verbinden, so entsteht ein schöner Kerzenkranz. Du sieht, es steckt sehr viel Potential in diesen Holzperlen. Ich bin jedenfalls schon fleißig am überlegen, was ich nicht noch alles mit diesen Wunderkugeln machen könnte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim fädeln!
//Alison ❤

Schicke Leuchte

Dieses Jahr überschlägt sich alles in der Weihnachtszeit. Mit zwei Kindern ist es doch etwas anderes. Ich liebe es zu dekorieren und freue mich immer wieder auf diese tolle Zeit, mit Kerzen überall, SchnickSchnack hier und dort. Aber dieses Jahr…Ich komme einfach nicht dazu. Die Kiste mit den Weihnachtssachen steht immer noch auf dem Schrank. Jedes Mal, wenn Oskar schläft denke ich:“ Oh, jetzte kann ich die Weihnachtskiste runterholen!“ Aber nein, die steht ja im selben Zimmer, indem Oskar schläft. Schade! Aber ganz ehrlich, auch wenn sie nicht dort stehen würde, ich hätte den Kram immer noch nicht ausgepackt.

Wären da nur die Dekosachen, aber es müssen ja auch Geschenke besorgt werden. Ich stehe nicht so darauf, alles im Internet zu bestellen, ich lasse mich gerne im Laden inspirieren. Aber das geht wohl Tausenden so, jedenfalls ist die Stadt einfach zu voll für eine weihnachtsgestresste Mama. Doch mit leeren Händen will ich nun nicht bei der Verwandschaft auftauchen, ein kleines Mitbringsel find ich immer wichtig. Und heute hab ich’s endlich geschafft, meine DIY-Inspiration umzusetzten! Jeah!

Unseren Adventskranz habe ich mit schicken Kerzen von Gradient Candles bestückt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da dachte ich, das kann ich doch selber machen, als nettes Weihachtsgeschenk, ein Licht für die dunkle Jahreszeit.

Gesagt, getan! Für Kerzen im angesagten Farbverlauf-Look brauchst du:

 

– Kerzen
– Kerzenwachs
– Wachsmalstifte
– einen hitzebeständigen Behälter (so groß wie 2/3 der Kerze)

Für dieses DIY kannst du super Reste verwerten. Kerzen hat man irgendwie immer zu Hause, irgendwo fliegen bestimmt noch alte Wachsmaler rum und Kerzenreste aus ungeliebten Kerzen/Teelichten kann man auch auftreiben. Letzteres habe ich ausnahmsweise nicht recycelt, sondern bei Labbé gekauft, in Kügelchenform.
Wichtig ist, das der Behälter (Dose oder Glas) relativ schmal ist, damit du nicht allzu viel Wachs schmelzen musst und, dass er ca. so lang wie 2/3 der Kerze ist. Ich habe meine Kerzen einfach noch etwas gekürzt.

Jetzt aber genug geschrieben, los geht‘s:
1. Wachs in kleinen Stücken in den Behälter geben.
2. Topf mit Wasser füllen, Behälter mit Wachsstücken reinstellen, bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Wasser darf nicht kochen.
3. Geduld!
4. Ein kleines Stück der Lieblingsfarbe vom Wachsmalstift zum Wachs geben, lieber immer kleine Stückchen, bevor es zu intensiv wird.
5. Nun die Kerze so tief es geht in den Wachs tunken und schnell wieder rausziehen, kurz antrocknen lassen und dann wieder in den Wachs tunken, diesmal nicht ganz so tief. Ich habe beim zweiten Tunken einen größeren Abstand als bei den restlichen Tunkvorgängen gewählt.
Die fertige Kerze kurz trocknen lassen und dann ablegen.
6. Fertig!

FullSizeRender-3FullSizeRenderFullSizeRender-1Tipp: Damit du nicht so viel Wachs schmelzen musst, wähle Farben, die du zu anderen mischen kannst. Zum Beispiel erst wenig Rot für Rosa zum Wachs geben, dann mehr für richtiges Rot, dann etwas Blau, dann hast du Lila.

Viel Spaß beim Tunken und verschenken!

//Alison ❤

P.S. Du hast keinen tollen Kerzenständer für dieses Mitbringsel? Auch dafür habe ich eine easy-peasy-Lösung! Lies es in den nächsten Tagen hier auf dem Blog!

Aus einem anderen Blickwinkel

Die Weihnachtsvorbereitungen sind voll im Gange, wir backen fleißig (alles dokumentiert auf Instagram) und so langsam besorge ich auch endlich mal die Genschenke für die Liebsten. Ich? Äähmmm, nein! Natürlich besorgt die der Weihnachtsmann. „Wie? Der holt die Geschenke für alle Kinder? Auch die für Oskar und den Kindern aus dem Kindergarten? Macht der das alles alleine?“ fragt mich Lotta etwas ungläubig. „Ja klar!“ Wie der  Weihnachtsmann das alles so anstellt und wie viel Arbeit das ist, zeigt uns Raymond Briggs in O je du fröhliche (Diogenes Verlag). Ein wundervolles Buch, zum einstimmen, schmunzeln und in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Raymond Briggs (unter anderem bekannt von Mein Schneemann) zeigt uns, dass auch der Weihnachtsmann mal aufs Klo muss und, dass das Fest der Liebe ganz schön stressig sein kann.

Doch bei all der Nörgelei, entweicht der Zauber von Weihnachten nicht. Und wenn man so sieht, was der Weihnachtsmann so alles an einem einzigen Tag erledigen muss, bin ich froh, dass ich nur meine Liebsten beschenke. Viel Spaß beim schmökern!

//Alison ❤

P.S.: Falls du noch nach einer Geschenkidee für die buckelige Verwandschaft suchst, dann hätte ich da was für dich. DIY in Kürze hier bei lillafamiljen.

Tove är bäst!

HURRA-GRATTIS-KONFETTI-GRATULATION! Liebste Tove, am 9.August hättest du deinen 100. Geburtstag gefeiert. Ich danke dir für wunderbare Mumin-Stunden und tolle Geschichten aus dem Mumintal. Immer wieder verzauberst du mich mit deinen Worten und Bildern, lässt mich in eine phantastische Welt voller komischer, süßer und witziger Gestalten eintauchen. Nicht nur für Kindern hast du einen neuen Ort zum hinträumen erschaffen, auch die Großen finden immer wieder Freude an den Mumins und ihren Freunden.
Ich selber kann mich nur schwer entscheiden, welcher deiner Wesen mein Liebling ist: die herzensgute Mumin-Mama, der geheimnisvolle und weise Schnupferich oder doch klassisch der Mumintroll. Alle haben ihre Vorzüge und ganz individuelle Eigenschaften, die sie so besonders machen. Doch am liebsten ist mir doch die freche Klein Mü! Eine kleine, unverschämte Person, mit keckem Blick und immer für einen Spaß zu haben. Treibt eine Menge Schabernack und weiß, was sie will.

Anlässlich zu Tove Janssons Geburtstag, hab ich auf der letzten Schwedenreise tolle Jubiläumsartikel gefunden, die unbedingt in meine Reisetasche wollten, um die heimische Wohnung aufzuhübschen.
Damit auch du etwas von der riesen Mumin-Party im Norden hast, verlose ich eine tolle Mumin-Tasse von Arabia!


So einfach geht‘s:
1. Folge lillafamiljen auf Facebook
2. Beantworte unter dem Mumin-Post folgende Frage: Welchen Mumintalbewohner hast du am liebsten?
Lätt som en plätt – easy peasy!
Bis nächsten Samstag, 13.12.2014 um 16.00 hast du Zeit, dann gebe ich den Gewinner auf Facebook bekannt.
Lycka till!

//Alison ❤